· 

Mainzer Vororte 1

Wappen Hechtsheim

Hechtsheim

Am 17. Mai 808 wurde Hehhidesheim
erstmals schriftlich durch das Kloster Fulda
 erwähnt. Es dürfte wie andere „-heim“
-Orte in Rheinhessen aber schon früher
entstanden sein.

In den folgenden Jahrhunderten
 ändert sich der Name mehrmals,
über Hehedesheim (1100),
Hechesheim (1261), Hexheim (1262),
Hechdensheim (1274), Hechisheim
 (1280), Heckesheim (1303),
Hegsheim (1485) und im Jahre
 1650 schließlich wird Hechtsheim daraus.
In der Mainzer Mundart lautet
der Name bis heute Hexem.

Wappen Oberstadt

Oberstadt

 ist ein Ortsbezirk der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.
 Er umfasst im Wesentlichen die Teile von
 Mainz, die nach der ersten nordwestlichen
 Stadterweiterung der 1870er Jahre
nun im Süden und Südwesten der
(damaligen) Stadt zu Beginn des
20. Jahrhunderts erbaut wurden.
 Das so entstandene neue Wohngebiet
 hat einen völlig anderen Charakter
als die Neustadt: hier dominieren
aufgelockerte, von Grün durchzogene
Siedlungen. Im Zweiten Weltkrieg erlitt
 dieser Bereich deutlich weniger
 Zerstörungen als Alt- und Neustadt,
 so dass man überall Bauten der
 ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts findet.
 Der Stadtbezirk als Verwaltungseinheit
entstand erst 1989 durch die Aufteilung
 des ehemaligen Bezirks Innenstadt
 in Oberstadt, Neustadt, Altstadt
 und Hartenberg-Münchfeld

Fotoaufnahme aufgenommen mit meiner Digitalkamera zeigt blühende Ritterstrasse  mit Japanischen Zierkirschenbäume, jedes Jahr ein besonderes Erlebnis durch eine solche Allee zu gehen.

Wappen Weisenau

Auch Weisenau ist ein Teil von Mainz besser Mainzer Oberstadt.

Weisenau

ist ein Ortsbezirk der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.
Er hat etwas mehr als 10.000 Einwohner.
Die Geschichte des 1930 eingemeindeten
 Stadtteils reicht bis in das 6. Jahrtausend v.
Chr. zurück. Besonders in der Römerzeit war
 Weisenau ein wichtiger Militär-
und Handwerksstandort vor den Toren
des römischen Mogontiacums. Nach dem
 Zweiten Weltkrieg siedelten sich
 verschiedene, heute nur noch in geringem
 Umfang dort vertretene, Großunternehmen
in Mainz-Weisenau an, unter anderem IBM.

Foto zeigt Tor im Stadtpark Richtung Weisenau.

Wappen Laubenheim

Laubenheim

ist ein Ortsbezirk der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.
 Wie viele andere Mainzer Stadtteile
 geht die Gründung von Laubenheim
auf die Zeit der Franken zurück. 773
wird Laubenheim im Codex Eberhardi
 zum ersten Mal noch in einer älteren
Namensform als Nubenheim erwähnt.
 Nach fast 1200-jähriger Unabhängigkeit
 wurde der Ort 1969 zu Mainz eingemeindet.

Laubenheim gehört mit Hechtsheim
 und Ebersheim zu den südlicheren
Stadtteilen und zu den drei noch
 weinbautreibenden Stadtteilen von Mainz.



Wappen Lerchenberg

Lerchenberg

ist ein Ortsbezirk der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.
 Er ist der jüngste und neu entstandene
 Ortsbezirk der Stadt. Lerchenberg gilt als
die sogenannte „Jubiläumssiedlung“,
da es zur 2000-Jahr-Feier im Jahr 1962
 gegründet wurde. Dadurch konnte das
 seit Kriegsende drückende
Wohnraumproblem von Mainz gerade
für junge Familien deutlich gemildert werden.

Weit über die Stadtgrenze von Mainz
hinaus ist der Lerchenberg durch
das ZDF-Sendezentrum bekannt geworden.

 

Bild zeigt das Sendezentrum vom ZDF, im Moment immer sonntags auch bekannt durch den Fernsehgarten und hier kommen auch die beliebten Mainzelmännchen her. Siehe auch Hauptteil dieser Homepage unter M wie Mainzelmännchen



Wappen Marienborn

Marienborn


Nachdem bereits früh eine gut ausgebaute
römische Straße nach Gallien nebst
 römischen Villen existierte, wurden
 erst im 10. Jahrhundert größere Rodungen
 getätigt, um Siedlungen anzulegen.
Erzbischof Willigis (ca. 940-1011), Erbauer
des Doms und der Stephanskirche in Mainz,
 ließ in Marienborn eine Kapelle errichten,
 die ab 1317 Ziel von Wallfahrern wurde.
Das Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“
 stammt aus der Zeit um 1420/30.
 Früher überlieferte Namen von Marienborn
sind Brunnon, Burne und Born (mhd. „Quelle“).
 Mitte der 17. Jahrhundert wird zum
 ersten Mal der Name Mariäborn,
1685 Marienborn genannt.

Ab 1729 wurde die Dorfkirche mit barockem
 Innern errichtet und am 31. August 1760
durch Weihbischof Christoph Nebel geweiht.

Im 18. und 19. Jahrhundert war Marienborn
 Bestandteil des Festungswalls rund um Mainz.
 Der Ort eignete sich dank seiner Lage am
Fuße des rheinhessischen Plateaus
 ausgezeichnet als militärisches
Hauptquartier; so auch 1793 bei
der Belagerung und Zurückeroberung
des von Frankreich besetzten Mainz
 durch ein preußisches Heer. Herzog Karl
August von Weimar, dessen Truppen damals
 auch bei Marienborn lagen, hatte seinen
 Staatsminister Johann Wolfgang von Goethe
 mitgebracht, der vom 27. Mai bis zum
26. Juni hier die Kämpfe um die Stadt
beobachtete. Rund dreißig Jahre später
 schrieb er seine Erlebnisse im Tagebuchstil
 in der „Belagerung von Mainz“ nieder.
 Auch der junge Heinrich von Kleist
 und der preußische General und
 Kriegstheoretiker Carl von Clausewitz
 hielten sich in diesem Jahr in Marienborn auf.

Wappen Mombach

Mombach


Der Ort mit heute knapp 13.000 Einwohnern
entwickelte sich durch die Industrialisierung
 zur Mitte des 19. Jahrhundert zu einer
wohlhabenden Industriegemeinde im
Großherzogtum Hessen, die im Jahr 1907
 von der Stadt Mainz eingemeindet wurde.
Seit der Rezession in den 1970er Jahren
und den damit verbundenen
 Werksschließungen durchläuft Mombach
 einen Strukturwandel zum Wohn-
 und Gewerbestandort. Mombach ist direkt
 über Mainz oder über die Autobahn
A 643 aus allen Richtungen,
Anschlussstelle Mainz-Mombach
oder Mainz-Gonsenheim, zu erreichen.
 Für Erholungssuchende liegt das
 Naturschutzgebiet Mainzer Sand
und der Lennebergwald direkt
vor der Haustür. Das Mombacher Rheinufer
 mit seinem Naturschutzgebiet und den
 vielen Wassersportvereinen ergänzt
das Erholungsangebot.



Wappen Neustadt

Neustadt

 ist ein Ortsbezirk der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.
 Er liegt nordwestlich der Altstadt,
 jenseits der breiten Kaiserstraße.
Charakteristisch sind die vielen Plätze
 und verkehrsberuhigten Straßen,
 die Kneipen und Cafés, die kleinen Geschäfte,
die türkischen Läden und kleinere
 Handwerksbetriebe. Die Neustadt lebt von
 ihrer bunten Mischung aus alteingesessenen
 Mainzern, neu Hinzugezogenen,
 Ausländern und vielen jungen Studenten.
Die Neustadt ist der einwohnerstärkste
 und am dichtesten besiedelte
Mainzer Stadtteil.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0